Wenn Kollagenverlust eine der Hauptursachen für Hautalterung ist, liegt es nahe, diesen Prozess gezielt zu unterstützen. Doch nicht alle Nahrungsergänzungsmittel sind gleich – die meisten schaffen es nicht, die Bedingungen bereitzustellen, die der Körper tatsächlich benötigt, um Kollagen auf sinnvolle Weise wieder aufzubauen.
Ein wirksames Kollagenpräparat sollte ein ganzheitliches System bieten, das alle Phasen der Kollagensynthese unterstützt – von der Aktivierung der Produktion bis hin zur strukturellen Stabilisierung neu gebildeter Kollagenfasern.
Darauf solltest du achten:
1. Ein vollständiges Aminosäureprofil mit kollagenspezifischen Vorstufen
Achte auf ein Produkt, das die zentralen Bausteine von Kollagen – Glycin, Prolin und Hydroxyprolin – in der richtigen Form und im passenden Verhältnis liefert. Diese Aminosäuren sind entscheidend für die Ausbildung der charakteristischen Dreifachhelix-Struktur von Kollagen. Sie müssen in einer bioverfügbaren Form vorliegen, die vom Körper effizient aufgenommen und verwertet werden kann.
2. Wichtige Co-Faktoren, die die Kollagensynthese ermöglichen
Die körpereigene Kollagenbildung ist enzymatisch gesteuert – sie funktioniert nur mit bestimmten Nährstoffen als Co-Faktoren. Vitamin C ist unerlässlich, um Prolin in Hydroxyprolin umzuwandeln – ein essenzieller Schritt für stabile Kollagenstrukturen. Alpha-Ketoglutarat (AKG) unterstützt zusätzlich die Quervernetzung der Fasern sowie die zelluläre Energieproduktion. Selbst mit einem idealen Aminosäureprofil kann die Synthese ohne diese Co-Faktoren nicht optimal erfolgen.
3. Biologische Aktivatoren zur Stimulierung der Kollagenproduktion
Ein hochwertiges Präparat sollte Inhaltsstoffe enthalten, die gezielt die körpereigenen Regenerationsprozesse aktivieren – etwa sekundäre Pflanzenstoffe oder spezifische Longevity-Inhaltsstoffe, die für ihre zellaktivierenden Eigenschaften bekannt sind. Diese Verbindungen dienen als biologischer „Einschalter“ für Fibroblasten – die Zellen, die für die Kollagenproduktion verantwortlich sind – und regen sie dazu an, neues Kollagen aktiv zu synthetisieren, anstatt nur passiv auf verfügbare Bausteine zu reagieren.
4. Klinisch geprüfte Inhaltsstoffe mit nachgewiesener Wirksamkeit
Achte auf standardisierte oder markengeschützte Wirkstoffe, die durch klinische Humanstudien belegt sind. Nur so ist sichergestellt, dass das Produkt nicht nur sicher und konsistent ist, sondern auch messbare Ergebnisse liefert – etwa verbesserte Hautfeuchtigkeit, gesteigerte Elastizität oder eine sichtbare Reduktion von Falten.
5. Reine, bioverfügbare und ethisch einwandfreie Formulierungen
Ein modernes Kollagenpräparat sollte außerdem clean formuliert sein – frei von Zucker, künstlichen Zusatzstoffen und unnötigen Füllstoffen.
Für alle, die pflanzliche oder ethisch unbedenkliche Alternativen bevorzugen, bieten vegane Kollagen-Vorstufen einen zeitgemäßen Ansatz: Sie fördern die körpereigene Kollagenproduktion, ganz ohne tierisches Kollagen – das oft schlecht aufgenommen wird und in seiner Wirkung stark variiert.